Strategische Vermögensplanung

Andere Alternative Anlageklassen
Private Equity
Als Private Equity wird die außerbörsliche Finanzierung von Unternehmen mit Eigenkapital bezeichnet. Mittlerweile gibt es PE-Beteiligungen auch in Form von Fonds für Privatanleger. Die Firmen, die in diesen Fonds enthalten sind, sind (noch) nicht an der Börse notiert. Weil Geschäfts-verlauf und -aussichten für Außenstehende, also Anleger, nicht einschätzbar sind und keine marktbasierten Preise existieren, die auf Angebot und Nachfrage beruhen, ist Private Equity für uns keine investierbare Anlageklasse.

Mikrofinanzen
Mit Beteiligungen an Mikrofinanzanlagen beteiligen sich Anleger an der Refinanzierung von Mikrofinanzinstituten in Entwicklungsländern, die Kleinstgewerbetreibenden, die keinen Zugang zum normalen Bankgeschäft haben, mit Finanzierungen unter die Arme greifen. Auch dabei handelt es sich um nicht börsennotierte Anlagen. Der Wert der Mikrofinanzanlagen wird durch ihre Anbieter, die Fondsgesellschaften, bestimmt. Daher ist die Wertentwicklung in höchstem Maße intransparent.

Infrastruktur
Als Infrastruktur wird die Grundausstattung eines Landes (einer Volkswirtschaft) mit Einrichtungen, die zum volkswirtschaftlichen Kapitalstock gerechnet werden können und die für die private Wirtschaftstätigkeit den Charakter von Vorleistungen haben, bezeichnet. Beispiele sind Straßen, das Schienennetz, Versorgung oder Energie. Sofern diese durch private Unternehmen, die an der Börse gelistet sind, bereitgestellt werden oder diese an ihnen beteiligt sind, ist es eine investierbare Anlageklasse.

Zertifikate
Zertifikate sind Wetten auf bestimmte Ereignisse oder Kursverläufe am Kapitalmarkt. Sie sind keine Investitionen in Anlageklassen, die der Finanzierung der Wirtschaft dienen. Ihre Erträge resultieren nicht aus den Erträgen, die in der Wirtschaft entstehen, sondern aus dem Ausgang der Wette. Deshalb scheiden sie als für uns investierbare Anlageklasse aus.
